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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Bezirk Hannover-Land e.V. findest du hier .
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Der Wasserrettungszug Hannover-Land bildet sich aus dem Zugtrupp, Boots-, Strömungsretter- und Tauchstaffeln sowie einem Aufklärungstrupp Luft und einem Techniktrupp. Die ehrenamtlichen Helfer kommen aus insgesamt acht Ortsgruppen. Sie stehen ständig für den Notfall bereit und haben seit der Gründung 2002 bereits verschiedene Einsätze in Hochwasserlagen, der Betreuung von Unterkünften für Betroffene und in der Pandemiehilfe erfolgreich beendet.
Um Teil des Katastrophenschutzzuges zu werden sind keinerlei Vorkenntnisse nötig. Alle wichtigen Fähigkeiten werden in Ausbildungen und Übungen gemeinsam erlernt und vertieft. Grundsätzlich ist für den Einsatz im Katastrophenschutz ein Mindestalter von 18 Jahren festgelegt. Allerdings kann bereits ab 16 Jahren an Übungen und Ausbildungen teilgenommen werden. Außerdem ist eine Mitgliedschaft in der DLRG Voraussetzung.
Der Wasserrettungszug ist vielseitig einsatzbereit. Beim Hochwasser 2023/2024 wurden bei einem Erkundungsflug aufgeschwemmte Silageballen an Wasserbauwerken gesichtet. Die Wasserbauwerke stellen den Rückfluss der Wassermengen aus den überfluteten Bereichen in die Aller sicher. Damit die Wasserbauwerke nicht blockiert oder beschädigt werden, wurde in Abstimmung mit dem Vorauskommando und dem Deichgrafen die Silageballen vor Ort durch die Einsatztauchgruppe gesichert oder entfernt.
Wir finden, dass ein Menschenleben nicht mit Geld aufzuwiegen ist, trotzdem brauchen wir es, um spezielle Ausrüstung, Boote und Grund- und Weiterbildung unserer Retter zu finanzieren. Ob in regelmäßigen Intervallen oder einmalig, deine Spende zählt und macht dich zu unserem Helden.
Das Wetter spielte mit, strahlender Sonnenschein über dem Mittellandkanal. 45 Kameraden/innen der Ortgruppen Burgdorf, Garbsen, Hemmingen, Langenhagen, Neustadt und Wunstorf fanden sich zur letzten gemeinsamen Bootsübung des Jahres in Hannover an der Vahrenwalder Straße bei der Wasserschutzpolizei ein. Ziel war es, die Boote gemeinsam in Anderten durch die Schleuse zu bringen und weiter zum Motorboot-Club Sehnde (MBC) Sehnde zu fahren. Parallel sollten die Fahrzeuge in Kolonnenfahrt (die Übung vor 14 Tagen wurde in die Praxis umgesetzt) gemeinsam zum Zielpunkt geführt werden.
Gegen 10.00 Uhr wurden die Boote ins Wasser gebracht. Die Fahrzeuge reihten sich auf dem Parkplatz des Finanzamtes zur Kolonnenfahrt auf. Gegen 10.30 Uhr waren alle einsatzbereit. Die Boote legten ab Richtung Hindenburgschleuse in Anderten. Die Fahrzeuge fuhren über die Autobahn A2 und A7 sowie B65 ebenfalls nach Anderten. Hier trafen sich die Teilnehmer wieder, um gemeinsam zu schleusen und ggf. die Fahrer zu wechseln.
Zur Einfahrt in die Schleuse mussten die Boote eine Zeit warten. Der Schleusenvorgang vom Ober- ins Unterwasser musste beendet werden, ein Berufsschiff hatte dann erst die Einfahrt, danach konnten die Rettungsboote in die Schleuse fahren. Die Ansage zur Einfahrt erfolgte über Lautsprecher am Ufer. Jedes Boot suchte sich an der Schleusenmauer einen Punkt zum Festmachen. Als das Schleusentor geschlossen wurde, wurde recht zügig das Wasser in die Schleusenkammer gelassen. Der Aufstieg erfolgter erstaunlich schnell. Für die meisten Teilnehmer war es das erste Mal in einer solchen Schleuse. Nach Beendigug des Schleusenvorganges fuhren die Boote im Oberwasser aus der Kammer. Am Ufer wurden noch die Fahrer der Fahrzeuge abgesetzt. Die Autos mit Anhänger fuhren in Kolonne zum MBC Sehnde, die Boote auf dem Kanal.
Im Hafen des MBC Sehnde wurden die Boote aus dem Wasser geholt. Zum Abschluss gab es noch eine Bratwurst und es erfolgte die obligatorische Abschlussbesprechung.
Vielen Dank an den MBC Sehnde für die gute Zusammenarbeit.
Von:
horsten Moritz, OG Neustadt
Michael Koepsel, OG Burgdorf
Bilder: OG Burgdorf, OG Langenhagen, OG Neustadt
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